AH Wanderung am 9. und
10. Mai 2009
Kurz
vor 6 Uhr trafen sich 19 Teilnehmer des 2. Weges zu ihrer traditionellen 2
Tageswanderung an der Bushaltestelle Hauptstraße um mit öffentlichen
Verkehrsmitteln das Wandergebiet im Schwarzwald zu erreichen.
Bereits
am Bahnhof Ludwigsburg vergrößerte sich unsere Gruppe um 3 Teilnehmer, unsere
Auswärtigen waren zu uns gestoßen.
Mit
dem Zug ging es über Bietigheim-Bissingen bis nach Bretten, dort schnell
Umsteigen und mit der S-Bahn zum Karlsruher Hauptbahnhof. Dort nochmals umgestiegen,
um gegen 9.15 Uhr das Ziel Forbach im Murgtal zu erreichen Während
der Zugfahrt konnte ein etwas in die Jahre gekommener Charmeur einen jungen
Mann aufklären wie man mit hübschen jungen Damen ins Gespräch kommt.
In
Forbach angekommen erwartete uns unser Sportsfreund Gerhard Brenner mit einem
sagenhaften 2. Frühstück. Nachdem sich alle reichlich gestärkt hatten machten
sich 23 Mann auf den Weg zur Schwarzenbachtalsperre. Nach fast 2½
Stunden stetigem steilem Anstieg wurde diese erreicht. Gut 330 Höhenmeter waren
geschafft.
Dort
kam die 2. Überraschung. Martin hatte einen kleinen Umtrunk und eine Führung in
der Staumauer organisiert. Von der Talsohle ging es in die am Grund 48m dicke
Staumauer die in den 20er Jahren errichtet wurde. Ausführlich wurden die
Messeinrichtungen zur Überwachung der Mauerbewegungen und das große Rohr mit
dem gewaltigen Drehschieber durch den EnBW Mitarbeiter erläutert. So fließen
durch das 3km lange Rohr die Wassermassen des Stausees zum Kraftwerk in
Forbach. Dort trifft das Wasser mit ca. 290 km/h auf die Turbinen, die 4oMW
erzeugen. Strom für 57 500 Menschen. Zum Vergleich das Kraftwerk der Staustufe
Poppenweiler erzeugt 4 MW Strom für 5 700 Menschen
Danach
ging es wieder hoch zum Stausee. Nach einem kurzen Blick auf die 6m breite
Dammkrone weiter am See entlang Richtung Herrenwies. Im dortigen Gasthof
Waldesruh war es schnell mit der Ruhe vorbei als der KSV-Trupp eine Erfrischung
zu sich nahm.
Danach
weiter bergauf zum Tagesziel dem Wanderheim Badener Höhe. Jetzt schnell
die Zimmer eingeteilt, die Betten bezogen, geduscht und etwas Warmes gegessen. Dann
kam der Würfelbecher zum Einsatz oder es ging zum 8er Gaigel über. Dabei wurden
einigen Mitspielern ihre Grenzen aufgezeigt. Nach 4 klaren Niederlagen haben
sie aufgegeben und zähneknirschend die Zeche bezahlt.
Am
nächsten Morgen nach dem Frühstück bei Nebel und leichtem Nieselregen wieder
bergauf bis zum höchsten Punkt der Wanderung der Badener Höhe (1002 m).
Der Nebel hatte sich verzogen der Nieselregen aufgehört und die Sonne zeigte
sich immer öfters. Nach kurzer Rast weiter auf verhältnismäßig ebenem Weg bis
zum Seekopf.
Die 670 Höhenmeter die zwischen Forbach und der Badener Höhe liegen galt es nun
wieder abzusteigen. Auf steinigem Pfad ging es sehr steil abwärts bis zum
Herrenwieser See. Die Umrundung des Sees wurde durch eine Vesperpause an der
Schutzhütte unterbrochen, bei der die letzten Vorräte vernichtet wurden. Bei
dieser Gelegenheit wurden Jürgen und Martin als Wanderführer für 2010
einstimmig gewählt.
Auf
dem Weg zur Schwarzenbachtalsperre machten einige Jugendliche der KJG Forbach
auf ihr Fest anlässlich der 72 Stunden Aktion aufmerksam. Diese Gelegenheit
ließ sich unser Gockel nicht nehmen und spendierte anlässlich seines
Geburtstages jede Menge Getränke.
Den
restlichen ebenfalls wieder steilen Abstieg meisterten alle mehr oder weniger
schmerzhaft und waren rechtzeitig am Bahnhof Forbach. Mit einer letzten Runde
Bier wurde die Wartezeit bis zur Abfahrt des Zuges verkürzt.
Gegen
19 Uhr in Neckarweihingen angekommen, traf man sich wie immer im TVN
Vereinsheim zum Abschlussessen.
Eine
schöne aber auch anstrengende Wanderung war zu Ende. Ein herzliches Dankeschön
an die Wanderführer Thomas und Sieghart, die ihre Sache sehr gut gemacht haben.
Sogar das Wetter hatten sie bestens im Griff.