Activeman 2007
Endlich war es wieder
soweit, 8 auserwählte Ringer traten zu einer lang ersehnten Ausfahrt an. In
Begleitung von 3 unerfahrenen, die sich jedoch anhand härtester Eignungstests
als tauglich herausstellten, machten sich die Männer des KSV auf den Weg zu
einem Rafting und Canyoning Wochenende.
Sie trafen dabei auf
ein völlig fremdes Element, was manch einem im Voraus schon Todesängste
bereitete.
Die Sportsfreunde setzten sich aus 2 Gruppen zusammen, welche sich am Freitag, den 01.06.2007, um punkt 1900 an der Ereignisstädte, im österreichischem Haiming am Inn, zusammenfanden.
Nach einem kleinen Begrüßungscocktail (in AU ein Schnaps) und einer Anrede gab es vom Axel und der Sissy eine kurze Einweisung in die Folgetage.
Allen Grund zur Nachfrage über bereits verstorbene Teilnehmer, beim bevorstehenden Canyoning, gab es nach der Erzählung eines möglichen 17 Meter Sprungs.
Aufgrund höchster Disziplin im KSV- Team wurde am Freitag Abend eine gemütliche Runde eingeläutet, damit alle Mann fit und einsatzbereit, wie man Sie seit eh und je kennt, zum Raften bereitstehen konnten. Am Morgen begab sich dann manch einer nur mit Badehose bekleidet, wie von Sissi erwünscht, auf den weiten Weg von Unterkunft zum Stadl, um sich hier die erforderliche Ausrüstung auszusuchen.
Um 9 Uhr ging es dann transfermäsig zur Einstiegstelle. Da ein Boot 8 Mann fasst, wurden die hoch motivierten Kämpfer aufgeteilt.
Ab diesem Zeitpunkt hieß es: -Paddeln, was das Zeug hält-
In ca. 90 Minuten wurden 13 km durch beeindruckende Stromschnellen, tosende Walzen sowie ruhige Stellen des Inn bewältigt. Spätestens nach einem kurzen Bad im 8 Grad frischem Wasser und einigen Schlachten waren nun auch die letzten der Crew hellwach.
Nachmittags wurde dann in Imst in einem traditionellen österreichischen Lokal gespeist, um sich für eine kleine Wanderung zum „Alpine Coaster“ hinauf zu stärken. Beim „Alpine Coaster“ (zu Deutsch: Sommerrodelbahn) gab es nur zu beachten, dass man nicht entgleisen kann, was somit Vollgas bedeutete. Lediglich die Augen sollte man, im Falle eines drohenden Staus, offen lassen!
Zurück im Platschnass Stadl gab es ein saftiges BBQ und die Möglichkeit sich an der Kletterwand auszutoben.
Spätestens am Abend hat es sich ausposaunt, dass die Gruppe „Aeman“ ihre herannahende Canyoningtour von Anfänger auf Extrem aufgestuft hat.
Auch am Sonntagmorgen waren alle motiviert bis aufs Blut. Die Gedanken an Schlucht, Canyon und das diesmal 6 Grad kalte Wasser konnten keinen mehr aufhalten.
Auf der Fahrt zur Schlucht wurde einer der beiden Guides von interessierten erneut auf die Existenz eines 17 Meter Sprunges angesprochen. Als dieser die Frage deutlich verneinte, ertönte es in einer kräftigen Stimme: „Du sollst nicht Lügen!“ (der Bus tobte!)
Folglich machte sich die Gruppe um „Pfarrer Wiesle“ auf den Weg in die Schlucht. Abseilen entlang eines Wasserfalls, 3- 6 Meter lange natürliche Rutschen und bis zu 10 Meter hohe Sprünge machten das ganze zu einem unvergesslichen Abenteuer. Zudem begleitete uns 4 Stunden lang ein überwältigendes Stück Natur. Aufgrund der herrschenden Geräuschkulisse kam es ab und an zu Verständnisschwierigkeiten zwischen Guide und Ringer, alles in allem waren die Jungs jedoch hochzufrieden mit den Männern um Herr Azman und gewährten einen zusätzlichen 10 Meter Sprung.
Zum Abschiedsessen ging es zu guter letzt in eine Pizzeria, wo sich die 2 Gruppen leider wieder voneinander trennen mussten.
Eine gelungene Ausfahrt unter bester Organisation (vom nicht immer richtig geschriebenen Herrn Aceman) und morz Gaudi!!!
Ein besonderer Dank geht auch an den KSV, der die Ausfahrt unterstützte.
SH
Zitate:
„Ist da schon jemand gestorben?“ (Raki während Erzählung vom Canyonign und 17m
Sprung)
„Dann lauf ich Morgen also nur in der Badehose vom Hotel zum Stadl?“ (Spreißel als Sissi
erwähnt hat, das nur Badehose, Handtuch und Duschsachen gebraucht werden
„Du sollst nicht Lügen“ (Pfarrer Wiesle, als der Guide gesagt hat, dass es kein 17m Sprung
gibt)