Nationales Ostalb- Jugendturnier 11. November 2007

 

Mit 183 Teilnehmern hielt dieses Turnier wieder einmal was es versprach, viele Teilnehmer und vor allem Gute. Also hatten wir uns mit 4 jungen Athleten auf den Weg nach Aalen in die Greuthalle gemacht um mal zu testen ob es für uns in diesen Regionen auch was zu holen gibt. Das dass schwer werden würde war uns klar, aber das auch die Jungs unbedingt starten wollten machte uns die Entscheidung leicht. Bei der A/B Jugend bis 54kg wehrte sich Daniel Stangl ordentlich und verkaufte seine Haut ziemlich teuer, war aber seinen beiden Gegnern nicht ganz gewachsen. Nach 2 Niederlagen mit technischer Überlegenheit war für Ihn das Turnier leider schon beendet. Phillip Gerstenlauer war bis 63kg angetreten und machte seine Sache recht ordentlich, vor allem wenn man bedenkt, dass Phillip kurz vor den Sommerferien überhaupt erst mit Ringen angefangen hat. Bei seinem ersten Kampf ließ er lediglich eine Punktniederlage zu, beim zweiten musste er dann auf die Schultern. Im Kampf um Platz 5 und 6 hatte er gute Chancen, wurde aber von einem lustlosen Kampfrichter (wollte wohl Feierabend machen) bei einem flüssigen Kopfdurchdreher ohne Stillstand auf Schulter abgepfiffen, eine echte Frechheit. Somit musste sich Phillip mit Platz 5 zufrieden geben.

Bei der D- Jugend bis 31kg ging Marius Klingl auf die Matte. Bereits beim ersten Kampf merkte man dass irgendwas nicht stimmte bei Marius, immer in den entscheidenden Situationen fehlte irgendwie die Power und so ging der erste Kampf nach Punkten verloren. In der zweiten Runde gab´s ein Freilos, im dritten Kampf dann ein Schultersieg. Im Vierten musste er kämpfen wie ein Löwe um einen Rückstand noch in einen Schultersieg umzudrehen. Das war dann aber auch zuviel des Guten, die Tatsache das er die Ganze Woche schon mit Magen- Darm- Viren kämpfte machte sich immer stärker bemerkbar und somit beendete er dann das Turnier mit Platz 4. Die Vernunft hat gesiegt. Der Vierte im Bunde war David Tiscia bis 54kg. Er hatte nur einen Gegner gegen den er zweimal antreten musste. Im ersten Kampf reichte es zu einem zähen Punktsieg, im Zweiten hatte er seinen Gegner klar im Griff und schulterte Ihn, Bravo, Goldmedaille. Für alle Starter war dies eine lehrreiche Turnierteilnahme die uns Betreuer hoffen lässt, denn gute Ansätze waren allemal zu erkennen und führen mit Trainingsfleiß auch zum Erfolg.

 

v.l. Phillip Gerstenlauer, David Tiscia, Daniel Stangl,