1.   Internationaler Jugend-Donau-Cup in Nendingen

Zu einem tollen Erlebnis wurde die Teilnahme am 1. Internationalen Jugend- Donau-Cup des ASV Nendingen am vergangenen Samstag in der Tuttlinger Mühlauhalle. Mit 197 Ringern aus 27 Vereinen und 3 Nationen war ein repräsentatives  und qualitativ sehr hochwertiges Turnier angesagt.

Für den KSV gingen in der C-Jugend Timo Kapitza und bei der A-Jugend Max Schroth an den Start.

Timo startete erstmals bei so einem Turnier in der Gewichtsklasse bis 42 kg. Und in seinen mit viel Einsatz geführten Kämpfen musste er leider die körperliche Überlegenheit seiner Gegner anerkennen. Er versuchte mit aller Energie seine Technik einzusetzen wurde aber ein ums andere Mal einfach ausgekontert. Gekämpft und gegen stärkere Gegner verloren ist kein Beinbruch, die eigene Technik unter Wettkampfbedingungen getestet und nun weiter trainieren.

Max kämpfte in der Gewichtsklasse bis 50kg. Im ersten Kampf ging Max voll konzentriert in die eigenen Aktionen und besiegte seinen Gegner Brüstle aus Aichhalden in der ersten Runde 7:0 und in der zweiten Runde beim Stande von 5:0 auf Schulter. Im zweiten Kampf ging es gegen den aktuellen Württembergischen Meister, Marco Braun aus Musberg. Und Max musste sich nach starken Kampf mit enormem körperlichen Einsatz nach zwei  Runden geschlagen geben. Im Halbfinale kam dann der aktuelle deutsche Meister, Marc Luithle aus Sulgen. Hier wurde die Möglichkeit genutzt gegen so einen Gegner Erfahrungen zu sammeln. Was Max in zwei Runden auch eindrucksvoll gelang. Im kleinen Finale war nun wieder der Württembergische Meister der Gegner, der sein Halbfinale gegen den Schweizer Meister verloren hatte. Max ging noch motivierter in das Finale und gab wirklich alles. Letztendlich gab die etwas größere Routine und die körperlichen Vorteile den Ausschlag in einem ganz engen Kampf nach zwei Runden für den Gegner von Max. Ein super erkämpfter 4. Platz mit vielen erkämpften technischen Wertungspunkten gegen sehr gute Gegner.

Aber nicht nur auf sportlicher Ebene sollte diese Turnier das Highlight des ersten Halbjahres sein, auch kulturell und erlebnistechnisch war noch einiges geboten. So fuhren wir direkt nach der Siegerehrung weiter ans schwäbische Meer und verbrachten bei herrlichstem Wetter ein feuchtfröhliche Nacht (es regnete erst wieder als wir schon schliefen und Armin siegte bei Phase 10). Natur pur bei unserer Abdämmerungswanderung zum Steilhang. Und einen noch schöneren Sonntag am See mit leicht rötlichem Einschlag, Heidanei war des schee.                                AH