Jugendzeltlager wieder ein voller Erfolg.

 

Am Freitag, den 18. Juli 2008 war es wieder soweit, das traditionelle Jugendzeltlager stand auf dem Programm. Um 15 Uhr trafen sich 13 Jungs und 4 Betreuer auf dem Parkplatz bei der Gemeindehalle um das Gepäck zu verladen und dann in Richtung Kaisersbach zu starten. Mit dem Tschirner + Fuchs Bussle, welches uns wieder zur Verfügung gestellt wurde (Herzlichen Dank) und zwei weiteren Fahrzeugen hatten wir die Strecke in einer Dreiviertelstunde zurückgelegt. Dort angekommen wurde zuerst dass Zelt der Jungs aufgestellt um danach die KSV- Kote aufzubauen. Da lauter erfahrene Profis am Werk waren, dauerte das auch nicht allzu lange. In der Zwischenzeit hatten die Jungs bereits Holz gesammelt und das Lagerfeuer, welches natürlich nicht fehlen darf, entfacht. Es dauerte nicht lange bis die ersten Hunger hatten und nach dem Abendessen fragten. Und was für eine Überraschung, diesmal gab es Hamburger vom Grill, lecker. Nachdem die Bäuche vollgeschlagen waren kamen bereits die ersten selbstbewussten, ja eigentlich schon siegessicheren Aufforderungen nach dem Fußballmatch, natürlich Kids gegen Betreuer. Irgendwie ließen sich die Betreuer dann halt doch überreden und traten an, ein Fehler an diesem Abend. Man merkte von Anfang an das die Jungs hochmotiviert waren. Wahrscheinlich witterten sie dass die Betreuer angeschlagen waren und spielten mächtig auf. Und so kam was kommen musste, die Jungs gingen in Führung. Eigentlich undenkbar, aber wahr. Der Ausgleich durch die Betreuer war nur von kurzer Dauer, kurz darauf stand es 2:1. Die hereinbrechende Dämmerung gab den Betreuern voll den Rest. Irgendwie haben jüngere Menschen anscheinend die Gabe eines nachtaktiven Raubtieres und sehen mehr als ältere. Der zwischenzeitliche, hochverdiente  Ausgleich zum 2:2 hatte nicht allzu lange Bestand. Ein trockener Rechtsschuss, den der Torwart erst  bemerkte als alle Jungs schon jubelten besiegelte die erste (oder zweite?) Niederlage der Betreuer. In gemütlicher Runde ums Lagerfeuer ließen wir den Tag ausklingen und nacheinander verschwanden dann alle im Zelt.

 

 

Am nächsten Morgen stand nach ausgiebigem Frühstück mit Gsellsbrot und Kaba eine Wanderung auf dem Programm. Die naheliegenden Hägeles- und Brunnenklingen waren unser Ziel. Durch den schönen Welzheimer Wald ging es immer tiefer in mächtige Felsspalten hinein, dem damaligen Versteck des Namensgebers der Klinge, Johannes Hägele. Nach einigen Kletter- und Kraxelversuchen machten wir uns auf den Rückweg zum Zeltplatz. Dort angekommen gab es dann leckere Rote, die uns Familie Aberle gespendet hatte. Hierfür herzlichen Dank. Für den Nachmittag hatten wir dann einen Besuch des Aichstruter Badesees auf dem Programm. Ausgestattet mit zwei Schlauchbooten erreichten wir diesen schönen Badesee, logisch das da eine Regatta mit Enterversuchen nicht ausblieb. Nach ausgiebigem Austoben ging es dann zurück zum Zeltplatz. Zum Abendessen machten wir uns Fleischkäswecken mit Zwiebeln und viel Ketchup. Als der Tag sich zu Ende neigte war auch die Geduld des Wettergottes erschöpft. Die Wolken die sich den ganzen Tag über gesammelt hatten begannen ihren Inhalt auszuschütten. Zum Glück gehört zum Zeltplatz eine große Schutzhütte mit einer Feuerstelle. Kurzerhand zogen wir um, vom matschigen Zelt in die angenehme Schutzhütte, um dort an der Feuerstelle zu sitzen und ein paar Geistergeschichten zu erzählen. Die Müdigkeit hielt Einzug und nacheinander krochen alle in ihre Schlafsäcke.

 

 

Der Sonntagmorgen war dann wieder schön warm und wir konnten wieder im Freien frühstücken, diesmal sogar mit Hefezopf. Während ein Teil der Betreuer die Zelte in trockenem Zustand abbauten, ging der Rest noch auf die nahegelegene Rodelbahn. Nach ein paar heißen Abfahrten kamen sie zum Zeltplatz zurück, wo auch schon die ersten Eltern warteten. Nach gemeinsamem Mittagessen begannen wir unsere sieben Sachen wieder einzupacken und machten uns auf den Heimweg. Im Kronenhof noch schnell die Sachen verstaut und wieder ging ein wunderschönes Wochenende zu Ende. Nochmals vielen Dank an Aberles Wurstküche und Autohaus Tschirner + Fuchs.                                                                                                               ms